03.02.2014
Änderungen im Steuerjahr 2013

Pünktlich auf den Jahresanfang haben die Steuerpflichtigen bereits wieder Steuererklärungsformulare für das Jahr 2013 erhalten. Es sind nun die notwendigen Belege zusammenzutragen und mit der Erstellung der Steuererklärungsformulare zu beginnen. Dies kann wie bereits in den Vorjahren entweder in Papierform oder mittels Fritax elektronisch erfolgen.
Mit der im Jahr 2012 beschlossenen Gesetzesänderung gelten ab der Steuerperiode 2013 eine teilweise Befreiung des Feuerwehrsoldes bis zu einem maximalen Betrag von CHF 5'000 sowie die Anpassung der Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen an das Bundesrecht.

Weiter sind folgende Änderungen zu beachten:

Für die Kranken- und Unfallversicherung gelten die folgenden höheren Pauschalabzüge:

  • CHF 4'380 pro Jahr für ledige, in Trennung lebende, geschiedene oder verwitwete steuerpflichtige Personen
  • CHF 8'760 pro Jahr für Verheiratete
  • CHF 4'040 pro Jahr für jedes unterhaltene und in der Zeit von 1989 - 1995 (Jugendliche in Ausbildung) geborene Kind
  • CHF 1'040 pro Jahr für jedes unterhaltene Kind bis zum vollendeten 18. Altersjahr (geboren in der Zeit von 1996 - 2013)

Die Höchstabzüge für die Säule 3a wurden wie folgt erhöht:

  • Personen, die bei einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge (2. Säule) versichert sind, können ihre in der Bescheinigung der Versicherungseinrichtung oder Bankstiftung ausgewiesenen Beiträge bis maximal CHF 6'739 abziehen.
  • Nicht in der 2. Säule versicherte steuerpflichtige Personen können ihre in der Bescheinigung der Versicherungseinrichtung oder Bankstiftung ausgewiesenen Beiträge bis zu 20% des Erwerbseinkommens, höchstens aber CHF 33'696 abziehen.

Neu gilt ein maximaler Pauschalabzug von CHF 3'600 für die Entschädigung für die Hilfe und Pflege zu Hause.

Unveränderte, aber einige wichtige Punkte zur Erinnerung:

Für die Steuerpflicht im Kanton Freiburg ist der Wohnsitz per Ende 2013 massgebend. Abgesehen von Zuzügen aus dem Ausland gilt die Steuerpflicht jeweils für das ganze Kalenderjahr.

Bei Zivilstandsänderungen ist der Zivilstand Ende Jahr massgebend. Bei Heirat im Jahr 2013 ist somit für das ganze Jahr eine gemeinsame Steuererklärung auszufüllen. Im Gegenzug füllen bei Scheidung, gerichtlicher oder tatsächlicher Trennung beide Ehegatten für das ganze Jahr eine eigene Steuererklärung aus.

Weiter gelten unverändert die Vereinfachungen bei der Nachbesteuerung in Erbfällen sowie die Möglichkeit der straflosen Selbstanzeige.

Gerne unterstützen wir Sie beim Ausfüllen der Steuererklärungsformulare oder zur Beantwortung von Einzelfragen.

Isabelle Seiler
Lic. iur. / Dipl. Steuerextpertin